TSdN.info – 7.500 Homepage-Besucher im ersten halben Jahr

Seit Anfang des Jahres ist die Seite www.TSdN.info online, Zeit für einen kurzen Rückblick. Obwohl die Ausrichtung der Website auf eine kleine Zielgruppe hindeutet, haben bislang immerhin 7.500 Besucher mit gut 30.000 Seitenaufrufen die Seite besucht. Von den insgesamt 50 Downloadmöglichkeiten sind Artikel z. T. in dreistelliger Anzahl heruntergeladen worden. Insgesamt sind in den letzten sechs Monaten 30 neue Beiträge auf der Startseite erschienen, sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch. Ich bedanke mich für das Interesse und sehe es als Ansporn, auch weiterhin die Seite zu pflegen und auf Neues hinzuweisen.

Förderung durch Caritas Innovationsbeirat

2014 habe ich den Vorsitz des Innovationsbeirates der Caritas im Ruhrbistum übernommen. Pro Jahr stellt die Caritas einen sechsstelligen Betrag zur Verfügung, der innovativen Projekten zugute kommen soll. Die von uns aktuell ausgewählten Projekte werden hier vorgestellt.

Vortrag auf der Wilken Kirchentagung

Am 22. Juni 2016 durfte ich Gast auf der Kirchentagung der Firma Wilken im Ulmflieger in Ulm sein und bei interessanten Gesprächen den Fernblick auf die Alpen genießen. In meinem Vortrag ging es um die Frage, was sich aus dem Anspruch an Subsidiarität ergibt: „Das Subsidiaritätsprinzip in der kirchlichen Verwaltung: Leitbild kirchlicher Verwaltungsentwicklung oder ein anderes Wort für chaotische Ineffizienz?“. Die Vortragsfolien können hier heruntergeladen werden, der erwähnte weiterführende Literaturhinweis von V. Dessoy ist hier verfügbar.

Daneben habe ich einen Workshop zur Doppik-Umstellung moderiert: „Umstellung auf die Doppik! Erfahrungsaustausch zu Erfolgsfaktoren, Fallstricken und Projektplanungen“. Den erwähnten Literaturhinweis von F. Spier finden Sie hier .

Strategietag mit einer Stiftung der Entwicklungszusammenarbeit

Für JusticeF, eine Stiftung, die Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit unterstützt und dabei den Gedanken von social business vorantreiben will, habe ich am 17. April 2016 einen Strategietag mit dem Stiftungskuratorium gestaltet. Gemeinsam haben wir an der zukünftigen Ausrichtung und Aufstellung der Stiftung gearbeitet. Einen kurzen Bericht zu dem Workshop und weitere Infos zu JusticeF erhalten Sie hier.

 

Christliche Organisationskultur prägen

Im August 2016 erscheint der von Paul Hüster, Hans Hobelsberger und Andreas Hellwig  herausgegebene Sammelband zur Profilschärfung im kirchlichen Sozial- und Gesundheitswesen. Enthalten sein werden dort auch zwei Beiträge von mir. Vorbestellt werden kann das Buch übrigens hier.

Rückblick KVI-Kongress in Mainz 2016

Auf dem KVI-Kongress am 8.-9. Juni 2016 habe ich einen Vortrag zur Zukunftsfähigkeit von Kirchenverwaltungen gehalten. Die Präsentationsfolien dazu stehen hier  zum Download bereit. Inhaltlich hat der Vortrag einige Schnittmengen zu  diesem Aufsatz von mir.

Ebenfalls wurde bei dem Kongress der Einsatz von Tablet PCs als Hilfsmittel für Menschen mit Behinderung in der berufsbildenden Schule des Heinrich-Hauses der Josefs-Gruppe mit dem KVI-Innovationspreis ausgezeichnet. Die Laudatio dazu habe ich gehalten. Worum es bei dem prämierten Projekt genau geht, zeigt dieser Artikel

Berufsmöglichkeiten für Philosophie-AbsolventInnen

Die Deutsche Gesellschaft für Philosophie e.V. als eine Studie zu den Berufsmöglichkeiten in dem Studienfach erstellt. Auch wenn ich kein genuiner Philosophie-Absolvent bin, konnte ich der Studienerstellerin ein paar Hinweise für Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung von Geisteswissenschaftlern geben. Die Studie ist übrigens hier als Download erhältlich.

“Diese Wirtschaft tötet” – Diskussionsabend von BKU und AEU

Am 15. Juni 2016 veranstaltet der Bund katholischer Unternehmer (BKU) und der Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer (AEU) einen Vortrags- und Diskussionsabend zur Globalisierung. Das bekannte Zitat von Papst Franziskus wurde dem Abend vorangestellt. Ich werde die Moderation von einer der 4 Arbeitsgruppen übernehmen. Dabei geht es um die Frage „Hat die Globalisierung unser Leben in Deutschland bzw. in der Welt verbessert?“ Herzliche Einladung!

Aufbauorganisation der 47 Generalvikariate und Landeskirchenämter im Vergleich

In einem aktuell erschienenen Artikel habe ich die Organigramme der Zentralverwaltungen in den 27 Diözesen und 20 Landeskirchen Deutschlands in den Blick genommen: Wie viele Hauptabteilungen bzw. Dezernate gibt es? Welche inhaltlichen Schwerpunktsetzungen haben diese Organisationseinheiten? Welche konfessionellen Besonderheiten können erkannt werden? Es lassen sich einige spannende Beobachtungen anstellen. Als Volltextversion kann die der Beitrag mit dem nötigen Passwort hier heruntergeladen werden.

Das Subsidiaritätsprinzip in der kirchlichen Verwaltung

„Das Subsidiaritätsprinzip in der kirchlichen Verwaltung: Leitbild kirchlicher Verwaltungsentwicklung oder ein anderes Wort für chaotische Ineffizienz?“ Unter diesem Titel steht mein Impulsvortrag auf der  2. Kirchentagung  der Firma Wilken am 22. Juni 2016 in Ulm. Neben dem Vortrag wurde ich auch eingeladen einen Workshop zur Umstellung auf die doppelte Buchhaltung zu leiten: „Umstellung auf die Doppik! Erfahrungsaustausch zu Erfolgsfaktoren, Fallstricken und Projektplanungen“. Eine Anmeldung zu der Tagung ist hier möglich.

Mein Impulsvortrag dreht sich um folgende Fragestellung: Das Subsidiaritätsprinzip ist Wesensmerkmal der evangelischen und der katholischen Kirche. Die unteren Einheiten sollen sich möglichst selbst organisieren, dort fallen Entscheidungen. Bei den pastoralen Entwicklungsprozessen richtet sich alles danach, die Ortskirchen sollen gestärkt werden. Das Generalvikariat oder Landeskirchenamt hat im Kirchenvolk (und bei den Pfarrern) meist einen schlechten Ruf und soll in seinem Einflussbereich zurückgedrängt werden: Werdet nicht übergriffig! Wir sollen unsere Sachen selbst regeln! Achtet unsere Unabhängigkeit, wahrt das Subsidiaritätsprinzip! Aber steht das nicht im Widerspruch zu dem Anspruch, eine effiziente Verwaltung zu bilden? Müssen bestimmte Dienste nicht zentral angeboten werden und müssen nicht Standards durchgedrückt werden, z. B. in der IT?