Zu Besuch am Center for Church Management in Philadelphia

Im Rahmen des “Clergy Financial Literacy Program“, welches von einer großen amerikanischen Stiftung gefördert wird, war in im Juni für eine Woche an der Villanova University um am dortigen Center for Church Management. Dort bin ich einem Forschungsprojekt eingebunden. Spannend waren die Einblicke in die US-Amerikanischen Kirchen, insbesondere bei den Fragen, wie dort Visionen entwickelt werden, Gelder eingeworben werden und Personal fortgebildet wird. Da gibt es viele gute Impulse für die Kirchen in Deutschland.

Zukünftige Aus- und Aufgabenfelder des Erzbistums Hamburg

Im Erzbistum Hamburg begleite ich einen Prozess der Geistlichen Unterscheidung, durch den die Grundlinien zu den zukünftigen Auf- und Ausgabenfeldern des Erzbistums festgelegt werden sollen. Mehr Informationen finden sich HIER.

Vortrag zur Veränderung der KiTa-Trägerschaften in katholischen KiTas

Das Bistum Mainz hat Pfarrer, Trägervertreter/innen, Einrichtungsleitungen und weitere Interessierte am 13. Mai zu einem Dialogtag eingeladen, bei dem über mögliche Veränderungen der Kita-Trägerstrukturen diskutiert wurde. 400 Personen kamen in Workshops ins Gespräch. Meine Rede zu den bundesweiten Entwicklungen und zur pastoralen Relevanz der Kita-Trägerschaft kann HIER heruntergeladen werden.

Kirchenfinanzierung über Fundraising in den USA – Artikel online

In den letzten Woche ist wieder eine öffentliche Diskussion aufgefacht, wie es mit dem deutschen Kirchensteuersystem weitergehen soll. Ein aktueller Artikel von mir beschreibt, wie Kirchenfinanzierung in den USA aussieht.

Die USA ist faktisch das einzige Land der USA, in der die katholische Kirche Einnahmen in hohem Umfang zur Verfügung hat, ohne dass diese über eine Kirchensteuer oder ein anderes Beitragssystem eingeworben werden. Die Hauptquelle sind Fundraisingaktivitäten. Kann das ein Zukunftsmodell für Deutschland sein? Wo zeigen sich Schwierigkeiten? Was bedeutet das für die innerkirchlichen Strukturen?

Der komplette Artikel kann HIER heruntergeladen werden.

Change-Management in der Kirche – Artikel online

In der aktuellen Ausgabe des Sinnstiftermag entstammt die Titelstory von Winfried Hinzen und mir. Zusammengefasst geht es um folgendes:
“„Führungskräfte brauchen ein Bewusstsein dafür, dass ganz unterschiedliche Sprachen im Kontext von Kirchen gesprochen werden, und sie benötigen entsprechend eine ‚Fremdsprachen­kompetenz‘, um verstanden zu werden“, so unsere beiden Titelstory-Autoren. Prof. Dr. Thomas de Nocker von der FOM-Hochschule in Essen und Winfried Hinzen, Geschäftsführer einer christlich ver­wurzelten Wirtschafts- und Finanzberatung, geben in ihrer Titelstory einen spannenden Einblick in die Möglichkeiten der empathischen Kommunikation. Ihre Forderung: Kirchenleute müssen wie Politiker in ihren Wahlkreisen kommunizieren und agieren.”

Der Text ist HIER online verfügbar.

Projektübersicht von 2denare

Ich bin als Geschäftsführer des Beratungsinstituts 2denare und wir arbeiten in diversen Mandaten vor allem mit kirchlichen Organisationen zusammen. Hier mal ein kurzer, beispielhafter Überblick an Projekten:

  1. Um die grundsätzliche Frage, wozu ein Bistum seine Mittel verwenden soll, geht es in einem Projekt: Basierend auf inhaltlichen, pastoralen Kriterien wird bestimmt, wie viel Prozent der Finanzmittel langfristig für Schulen, Kitas, Caritas oder die Pfarreien aufgewendet werden soll. Die Brücke zwischen den vielfältigen pastoralen Wünschen und begrenzten Ressourcen ist das ignatianisch geprägte Instrument der Geistlichen Unterscheidung.
  2. Recht neu ist ein Projekt, bei der wir für fünf große, ländlich geprägte Pfarreien prüfen, wie diese bei Verwaltungsaufgaben intensiver kooperieren können, um sich gemeinsam die Arbeit zu erleichtern. Hierbei geht es nur am Rande um die Zentralisierung von Aufgaben, sondern eher um Möglichkeiten einer sinnvollen Zusammenarbeit und einer verstärkten Kommunikation. Unsere Ergebnisse stellen wir im Herbst vor.
  3. Ein anderes Bistum begleiten wir bei der Entwicklung von passenden Trägerstrukturen für die 200 Kitas der Kirchengemeinden. Die Kitas sollen als Kirchorte in enger Verbindung mit den Gemeinden bleiben, Ehrenamtliche und Pfarrer sollen von Verwaltungsaufgaben entlastet werden und insgesamt soll die Finanzsituation verbessert werden: durch eine effizientere Verwaltung, Möglichkeiten zur besseren Refinanzierung und allgemein mehr Transparenz. Dazu prüfen wir mehrere Modelle überpfarrlicher Träger auf Herz und Nieren und stoßen den gesamten Veränderungsprozess an.
  4. Seit längerem läuft bereits ein Projekt zur Reorganisation eines Generalvikariats. Treiber für die Veränderung sind die Notwendigkeit, Verwaltungskosten zu sparen, der Wille die Transparenz über das eigene Verwaltungshandeln zu erhöhen und die Verwaltungsstruktur stärker an die zukünftigen pastoralen Bedürfnisse anzupassen.
  5. Mit der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz haben wir kürzlich die umfangreiche Evaluation einer Stiftung aus dem nicht-kirchlichen Bereich abgeschlossen. Ein großer Schwerpunkt war hierbei die Frage, wie das Fundraisingweiterentwickelt werden kann.
  6. Die Personalverwaltung einer Landeskirchenverwaltung stehen im Fokus eines weiteren Projektes. Ziel ist es hierbei, die gesamte Personalarbeit strategisch aufzustellen, die Prozesse effizienter zu machen und so die Mitarbeitenden zu entlasten.
  7. Ein weiterer Projektfokus liegt auf dem Change-Management bei der Begleitung von großen IT-Projekten in Bistümern und Landeskirchen. Hier unterstützen wir, so dass umfangreiche Software-Einführungen aus Mitarbeitenden-Perspektive besser ablaufen und gestalten den Gesamtprozess mit.

Geistliche Unterscheidung zur Ressourcenverteilung

Das Erzbistum Hamburg hat ein Konzept entwickelt, wie mittels Geistlicher Unterscheidung auf Grundlage von pastoralen Kriterien eine grundlegende Budgetverteilung der Finanzmittel in den einzelnen pastoralen Handlungsfeldern durchgeführt werden soll. Dabei habe ich beraten und unter anderem den Gremientag moderiert, an dem die Überlegungen diskutiert wurden. Hier findet sich ein kurzes Video der Veranstaltung.

Vortrag zu Kirchenmanagement in Kalifornien

Am 19. März 2019 habe ich am College of Business Administration der kath. Loyola Marymount University in Los Angeles einen Vortrag zu den Anforderungen an die Beratung von Nonprofit-Organisationen, insbesondere Kirchen gehalten. Die Folien dazu sind HIER verfügbar.

Leitung eines Ordinariats durch Laien?

Zur Frage, in wie weit ein Laie ein Generalvikariat leiten kann, hat katholisch.de aktuell einen Artikel veröffentlicht. Dank einem Telefoninterview bin ich mit ein paar Zitaten in dem Text auch vertreten, jedoch weniger zur Kirchenrechts- als zur Managementperspektive zur Frage, was für die Leitung einer solch großen Verwaltungseinheit eigentlich nötig ist.

Untersuchung zur Trägerschaft konfessioneller Kitas erschienen

In der aktuellen Ausgabe der KVI im Dialog (01/19) findet sich ein Artikel von mir mit folgendem Titel: “Wenn Trägerstrukturen über Gemeinden hinauswachsen – Neue Modelle für kirchliche Kitas in Deutschland” Maximilian Warmbrunn und ich beleuchten die aktuelle Entwicklung der Gründung überpfarrlicher Kita-Träger in den deutschen Diözesen und Landeskirchen. HIER ist der Text online verfügbar.